Reise- und Indikationsimpfungen

Indikationsimpfungen sind Impfungen, die aufgrund von beruflichen Expositionen, Infektionsgefährdung innerhalb von Risikogruppen, Kontakt mit einem Erreger oder Kontakt mit erkrankten Personen  verabreicht werden. In letzterem Fall wird es auch Riegelungsimpfung genannt.
Die genaue Anwendung wird von der STIKO (Ständige Impfkommission) geregelt.

Beispiele für Indikationsimpfungen sind:

Riegelungsimpfung:
Ein Beispiel für diese Art der Impfung ist die im Jahre  2009 / 2010 durchgeführte Großimpfaktion im Rahmen der Influenza Subtyp A H1N1 – Pandemie, auch „Schweinegrippe“ genannt.
Durch das Impfen von Personen, die Kontakt mit Erkrankten hatten, wird versucht eine Ausbreitung des Erregers einzudämmen oder gar komplett zu verhindern.

Reiseimpfung:
Diese Art der Impfung wird verabreicht vor Reisen in fremde Länder oder andere Kontinente, in denen bestimmte Krankheiten häufiger auftreten als in Deutschland, oder bei uns gar nicht existieren, z.B. Japanische Enzephalitis (durch tagaktive Stechmücken übertragene Gehirnentzündung), die in Asien weit verbreitet ist.


 Europa:
    
- Hepatitis A
- Tetanus
- Diphtherie
- Polio
- Typhus
- Tollwut
      
Australien & Neuseeland
   
- Meningokokken

Asien:
 
- Tollwut
- Hepatitis A
- Typhus
- Cholera
- Malaria
- Dengue-Fieber
- Japanische Enzephalitis
- Polio
- Tetanus
- Diphtherie
      
Nord- , Mittel- und Südamerika
   
- Hepatitis A
- Hepatitis B
- Malaria
- Tollwut
- Typhus

Afrika:      
    
- Cholera
- Typhus
- Hepatitis A
- Tollwut
- Meningokokken
- Gelbfieber
- Malaria
- HIV
- Tetanus
- Diphtherie
- Polio   


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