Impfgegner klagen an, dass ein Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen fehle, der eindeutig den wissenschaftlichen Kriterien standhalte. Diese, und auch andere Behauptungen der Impfgegnerschaft sind erwiesenermaßen falsch. Die Erkrankungszahlen von Infektionskrankheiten brechen in der Regel kurz nach der Einführung der Impfung ein. Beispielsweise bei der Einführung der Impfung gegen Masern in den USA im Jahr 1963. Vorher erkrankten laut Aufzeichnungen ca. 500.000 Menschen an Masern neu und 500 starben daran. Bereits wenige Jahre nach der Einführung wurde ein Rückgang beider Aspekte um 98% verzeichnet. Einen hundertprozentigen Schutz kann selbstverständlich auch eine Impfung nicht bieten, sie kann aber die Wahrscheinlichkeit an einer schwerwiegenden Infektion zu erkrankten drastisch reduzieren.
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